Störtebecker Whisky-Bier

Störtebecker Whisky-Bier

Ich hätte bei diesem Bier spontan etwas wesentlich Dunkleres erwartet, aber das Bier kommt bernsteinfarben ins Glas. Schaum konnte ich dem Trunk kaum abringen und das bisschen, das da war, war schneller wieder weg, als ich schauen konnte. Und wenn ich nicht wüsste, dass ich da ein ganz spezielles Spezialbier im Glas habe, dann würde ich sagen, es rieche etwas muffig, alkoholisch. Das Etikett bringt zu Tage, dass es sich um ein obergäriges Ale handelt, mit sage und schreibe 9 %. Das erklärt natürlich das Alkoholaroma 🙂 Das Muffige dürfte am Whisky-Malz liegen. Riecht man länger daran, kann man es auch zuordnen. So, nun aber in die Kehle damit! Nach dem ersten Schluck denkt man erstmal: „Puh, das zieht einem ja die Schuhe aus!“ 😀 Nach dem fünften Schluck hat man sich an die 9 % Alkohol gewöhnt. Liest man weiter auf der Rückseite der Flasche, werden einem die torfig-rauchigen Aromen angepriesen. Ich muss leider sagen, dass mir die hier deutlich zu wenig sind. Sie werden von einer viel zu aufdringlichen Süße überdeckt. Kurz: Zu viel Doppelbock, zu wenig Whisky. Das hört sich jetzt vielleicht alles schlechter an, als es ist. Ich hatte mir ganz einfach etwas Spezielleres erhofft. Im Prinzip ist es immer noch ein ganz brauchbarer Doppelbock, aber da ich kein Freund von solch süßen Bieren bin, gibt es auch nur 6 Punkte. 6 Punkte Bier

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