Recken Kellerbier

Reckendorfer-keller-bier

Update 16.9.2008: Das Reckendorfer Keller-Bier gibt es jetzt in einer neuen Flasche. Eigentlich ist es eher eine alte: Die kultige Euroflasche. Das Etikett wurde ebenfalls überarbeitet und kommt jetzt viel stilechter daher. Hoffen wir mal, dass selbiges für den Geschmack gilt. Die Farbe liegt irgendwo zwischen gold und bernstein und das Bier ist typisch trüb. Die Optik will aber nicht so recht stimmig rüberkommen. Der Geruch ist vielversprechend und hefig. Sanft schwallt das Bier über die Zunge, denn hier ist wenig Kohlensäure am brutzeln. Außerdem fängt es locker malzig und mit etwas Hopfen an. Die beiden Zutaten harmonieren wunderbar miteinander, bis sie von der Hefe untermalt werden. Das Bier schmeckt mir heute ausgesprochen gut und hat heute seine 9 Punkte verdient. 9 Punkte Bier

NRW-Flasche, Anfang 2008

NRW-Flasche, Anfang 2008

Original 5.3.2008: Nach dem Bayreuther Zwick’l probier ich jetzt noch ein Reckendorfer Kellerbier. Der wackere Recke hat deutlich weniger Hefe, das Bier ist fast schon klar. Die Farbe ist feinstes bernstein. Der Geruch ist auf jeden Fall aromatisch, etwas malzig. Und genauso geht es beim Geschmack weiter: malzig. Allerdings bekleidet von einem leicht nach Bockbier schmeckendem Unterton, der aber von einem kräftigen Hopfenanteil schnell verdrängt wird. Ich kann mich noch nicht recht entscheiden, was ich von diesem Bier halten soll, aber über 6 Punkte kommt es wohl nicht hinaus. 6 Punkte Bier

 

Etikettaufschrift

„Seit Generationen werden in der Schloßbrauerei Reckendorf fränkische Bierspezialitäten nach einem alten Familienrezept gebraut. Ursprünglich, süffig und würzig im Charakter steht das Keller-Bier für Reckendorfer Brautradition. Typisch fränkisch seit 1597 – Gebraut nach dem bayerischen Reinheitsgebot von 1516 – hefetrüb“

Daten