Hummel-Bräu 1162

Bewertung

Thorsten: Während ich mir gerade die „Monarchie und Alltag“ von den Fehlfarben reinziehe, denke ich mir: Da sind ja echt noch andere hammermäßige Songs auf dem Album, nicht nur das allseits bekannte „Es geht voran“. Und genauso habe ich noch ein Rauchbier im Kühlschrank, das abseits von den allseits bekannten Schlenkerla Pfaden wandelt: Das Hummel-Bräu 1162. Kein dunkler Schinken, sondern ein helles Rauch-Festbier. Und Tatsache, es ist verdammt hell. Optisch nicht vom Pils zu unterscheiden, beim Geruch allerdings schon deutlich. Man könnte meinen es wäre verbrannt 😉 Erster Schluck und ja, das ist interessant, aber auch etwas gewöhnungsbedürftig. Da mischen sich malzig süße Aromen mit dem herb rauchigen Geschmack. Nach drei Schlücken mehr finde ich es irgendwie ziemlich genial. Rauchbier in allen Varianten is halt mei Lääm! Wo ist das jetzt qualitativ einzuordnen? Während ich gerade den Song „Gottseidank nicht in England“ höre, den ich mit seinem punkigen Drive eindeutig besser als den Platzhirsch auf dem Album finde, muss ich beim Bier allerdings sagen: es is gut, sogar sehr gut. Aber den Platzhirsch Schlenkerla kann es nicht so einfach vom Thron stoßen. Trotzdem gibt es noch einen Sonderbonus für die einzigartige Komposition und deshalb 9,5 Punkte.

Daten

  • Brauerei: Hummel-Bräu (Merkendorf)
  • Alkohol: 5,6 % vol.
  • Zutaten: Wasser, Gerstenmalz, Hopfen
  • Farbe: golden