Hasseröder Premium Pils

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Das Hasseröder ist für den Werbeaufwand ein relativ günstiges Bier. Sparen die da an der Qualität? Nun, es scheint so, denn ein Bringer ist es nicht gerade. Kein Malz und wenig würzig. Zumindest Hopfen haben sie etwas rein. Aber zünden tut der auch nicht richtig, wobei der Abgang jetzt nicht so schlecht ist. Nun, eigentlich ähnelt dieses Bier sehr stark dem Veltins von gerade eben aber das ist bei diesen Industriebieren eigentlich fast immer so. Dem Bier geb ich so um 3 Punkte. Ich frage mich echt, warum diese Marken allesamt so viel verkaufen können, das billige Oettinger muss sich gegen die meisten jedenfalls nicht verstecken, egal ob die Veltins, Hasseröder, Bitburger oder sonstwie heissen. 

Etikettaufschrift

„Erfrischend echt! Gebraut in der Hasseröder Brauerei GmbH, Wernigerode“

Daten

  • Brauerei: Hasseröder Brauerei (Wernigerode)
  • Biersorte: Pils
  • Alkoholgehalt: 4,9 % vol.
  • Zutaten: Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hopfenextrakt
  • Farbe: gold
  • Preis: Kasten mit 20 x 0,5 L ca. 10,50 € (Stand 04.2008, Rewe)

6 Gedanken zu „Hasseröder Premium Pils

  1. Der_kenner sagt:

    Also ich muss dazu sagen das wenn man ein paar indus hat is es eig net schlecht im abgang aber sehr gut ansonsten gibt es bessere.

  2. Micki sagt:

    Irgendwie total indifferent. Das Hasseröder läuft manchmal so gut, dass ich 4 Stück hintereinander trinke und immer noch der Meinung bin: 1 könnt ich noch; und ein anderes Mal ist nach dem Ersten Schluß und ich trinke was anderes. Ich habe bis jetzt noch keinen Zusammenhang punkto Charge, Temperatur, pers. Laune oder so was feststellen können. Am besten selbst mehrmals probieren.

  3. Mark_Hasseröd sagt:

    Da muss ich meinem Vorredner recht geben – manchmal will man nicht aufhören und manchmal schmeckt es nach dem ersten nicht mehr. Aber alles in allem ein sehr schönes Feierabendbier!

    Aber wer Hasseröder Bier mit dem Oettinger-Flüssige-Kopfschmerzen-Bier auf eine Ebene stellt, dessen Geschmack erscheint mir nicht sehr massenkompatibel zu sein.

    • thorsten sagt:

      Zu Kopfschmerzen kann ich nichts sagen, geschmacklich hat das Hasseröder zumindest dem Oettinger, das in Oettingen gebraut wird, nichts vorraus. So habe ich das jedenfalls in Erinnerung. Und nein: Ich verspüre keine große Lust das Oettinger oder das Hasseröder erneut zu testen 😛

  4. Bernhard Wulle sagt:

    Wirklich überzeugen tut mich dieses Pils nicht. Aber das neue, irgendwie „amerikanisch“ anmutende Gläser-, Flaschen- und Etikettendesign (hinter dem wohl Brauereieigner Anheuser-Busch steckt) und die betont maskuline Werbelinie sprechen mich an. Daß man in Wernigerode-Hasserode auch wirklich großartige Biere brauen kann, beweist das Hasseröder Schwarzbier (das vielleicht beste Schwarzbier überhaupt!) und das Hasseröder Granat. Hasseröder „Vier“ Schankbier überzeugt mich nicht. Hasseröder Export kriege ich schwer runter.

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