Brauhardware Rührwerk

Für die letzte Brauaktion haben wir uns das Rührwerk von Brauhardware bestellt. Und zwar das für den 50 L Topf. Die manuelle Rührerei ging dann doch irgendwann mal auf den Keks und für ein reproduzierbareres Ergebnis kann ein Rührwerk ja auch nicht schaden.

Folgendes wurde benötigt:

  • Rührwerk für 135 €
  • Scheibenwischermotor. Es reicht ein billiges Modell von eBay für 23 €
  • Labornetzteil mit mindestens 3 A und 15 V. Wir haben ein gebrauchtes Markengerät von eBay für 40 € gekauft. Alternativ gibt es dort auch neue Chinakracher für wenig mehr, wenn man den Dingern traut 🙂
  • Temperatursensor. Ein 1-Wire-Sensor mit LED-Anzeige eignet sich bestens, da die 1-Wire-Sensoren sehr genau sind. Bekommt man billig über Aliexpress direkt aus China für 6-7 €. Der Sensor passt übrigens auch von der Spannung super zum Aufbau (7-25 V ).
  • Tauchhülse für den Temperatursensor (ebenfalls bei eBay für 13 €)
  • Ein paar Kabel

Das ganze ist also nicht billig, lohnt sich aber!

Bilder & Hinweise

Den Wellenadapter, mit dem man die Rührwerkwelle auf den Scheibenwischermotor bekommt, haben wir (wie in der Brauhardware FAQ empfohlen) mit Sekundenkleber auf dem Gewinde verklebt und er hat gehalten. Man sollte sich hier aber in Zukunft Gedanken über eine sicherere Verbindung machen, denn wenn das Ding sich löst hat man den Salat 😉
Brauhardware Wellenadapter

Der komplette Aufbau beim Beginn des Einmaischens:Brauhardware Rührwerk auf Topf

Den Motor haben wir anfangs mit 13,7 V betrieben. Das läuft dann auf etwa 55 U/min raus.
Labornetzteil U

Dabei hat er knapp 1 A gezogen. Am Ende des Maischens waren es knapp 2 A. Von daher sollte man mit einem 3 A Netzteil auskommen:Labornetzteil I

Einmaischen ist durch die abgenommene Klappe kein Problem:Brauhardware Einmaischen

Auch mit kleinen Packungen 😉Brauhardware Einmaischen

Am Ende des Maischens ergibt sich eine perfekt homogene Maische:Topf mit Maische

 

3 Gedanken zu „Brauhardware Rührwerk

  1. Frank sagt:

    Hallo zusammen,
    ich habe die gleiche Ausrüstung, nur für die Einkocherklasse – absolut empfehlenswert! Was habt Ihr für eine Digitalanzeige für den Temperatursensor verwendet (Bild 2)? Diese habt Ihr einfach auch an das Labornetzteil angehängt? Herzlichen Dank für einen entsprechenden Link …
    Gruß
    Frank

    • Thorsten sagt:

      Hallo Frank, der verwendete Temperatursensor steht oben im Text und Bezugsquelle ist verlinkt 😉 Ist ein 1-Wire-Sensor, fertig mit LED-Anzeige für 6-7 €. Wurde direkt mit ans Labornetzteil gehängt.

  2. Frank sagt:

    Oh, das habe ich übersehen … tschuldigung! Ich dachte der Link zeigt nur den Sensor. Ich habe aber bereits den Sensor sowie die Tauchhülse vorliegen, jetzt fehlt eben nur noch die passende Anzeige … darum meine Nachfrage speziell zur Digitalanzeige.

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