Bierol El Patrón

Bewertung
El Patrón… Double IPA… Peng… 8,2 % vol… Ich habe ihm ein Angebot gemacht, dass er nicht abschlagen kann… ach nee, das war der Pate, nicht der Patrón 🙈 Aber vielleicht sieht man hier schon Kolumbiens Schnee auf die Tiroler Alpen rieseln? Irgendwoher muss schließlich ein bisschen Schnee kommen, damit das mit dem Wintersport auch in Zukunft weitergehen kann ❄️ 🎿 💊 Egal, bleiben wir mal beim Bier. Und Musik! Musik ist wichtig! Also mal die tolle Augsburger Band Blitzer mit dem Song Misery Drug Overdose reinmachen, das passt dann thematisch wunderbar zur Einleitung. Und ich kann euch sagen, dass einem hier ein wunderbares Lied mit einem Refrain zum Dahinschmelzen dargeboten wird. Oder eher zum Dahinsiechen: “I got hit by a misery drug overdose! When I’m gone […] got no escape from of this maze”. Dann schauen wir doch mal, ob das für den Stoff hier auch gilt. Bei 8,2 Atü könnte man schon ebenfalls in der Gosse landen. Der Duft spricht allerdings eine andere Sprache: Schön fruchtig. Ich meine, auch hier wieder Mango als leicht dominierenden Einfluss warzunehmen (siehe beim Padawan, aber gemischt mit allerlei anderem im Fruchtcocktail. Rein damit: Schmeckt auch fruchtig, aber schon auch irgendwie ein wenig schwer. Man merkt aber nur unterschwellig, dass einem hier gleich der Dampfhammer eines auf die Glocke gibt. Der Lover Generator bringt es zu diesem Bier auf den Punkt mit “unstoppable, monotonous and lackin’ fright, the furious machine is roarin’ through the night”. Also ab geht’s durch die Nacht, bis Ende, ausgebrannt 🔥 ❤️ Noch was zum Bier: es läuft echt gut rein, bitter ist es kaum für IPA-Verhältnisse. Feiner Abgang. Da bleibt nur ein “reckless desire deep from within” für das nächste El Patrón und es hat damit doch Gemeinsamkeiten mit dem weißen Schnee. Blitzer Album 9 Punkte, Bier 9 Punkte. Ein perfekter Match 😁

Daten
- Brauerei: Bierol GmbH (Schwoich, Austria)
- Alkohol: 8,2 % vol.
- Zutaten: Wasser, Gerstenmalz, Hafer, Weizen, Hopfen, Hefe