geBIERt

Maisel & Friends Teleporter

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"Beam mich hoch! Scotty, ich hab genug gesehen. Wir düsen besser weiter quer durchs All. Weiterlesen

Maisel & Friends Hopfenbock

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Einen Biertest habe ich nun schon länger nicht mehr gemacht: Keine Zeit. Aber wie jeder weiß, ist "keine Zeit" nur eine nette Formulierung für "keinen Bock". Jetzt habe ich aber wieder Bock. Und zwar Hopfenbock von Maisel & Friends :) Eine blühende Frühlingswiese wird einem da versprochen und liebliche Honigaromen. Mal sehen, spricht mich eigentlich nicht so an. Aber was soll's. Hopfig riecht er schon mal. Nicht übertrieben, aber angenehm. Optisch ist es leicht trüb, Schaum passt auch. Geschmacklich ist es in der Tat eher schwer einzuordnen. Es ist deutlich bitterer, als man es von Bockbier gewohnt ist. Das typisch malzige tritt in den Hintergrund. Der Aromahopfen gibt dem Bier seine Note. Aber die ist trotzdem weit von irgendwelchen IPA Hopfenbomben entfernt. Wie schon beim Geruch: Die Hopfennote ist angenehm, aber nicht übertrieben. Trotzdem ist es nicht das richtige Bier für mich. Der Alkohol schmeckt zu arg heraus und mir wäre es dann doch etwas malziger lieber. Diesmal nur 6,5 Punkte nach Bayreuth.

Daten

  • Brauerei: Maisel & Friends (Bayreuth)
  • Stammwürze: 16,9 °P
  • Alkohol: 7,6 % vol.
  • Bittereinheiten: 35 IBU
  • Zutaten: Wasser, Gerstenmalz, Hopfen (u.a. Bravo, Ella), Hefe
  • Farbe: goldgelb-orange, leicht trüb

Göller Schottisch Lager

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Die Brauerei Göller in Zeil am Main hat dieses Jahr einen Bierkalender. Das heißt, dass es am Anfang jedes Monats eine Bierspezialität in limitierter Menge gibt, inklusive Anstich in der Brauereigaststätte. Den Anfang macht das Schottisch Lager, bei dem Whisky-Malz zum Einsatz kommt. Das könnte etwas für mich sein :) Also erst mal whiskytypisch die Nase tief ins Glas halten und da kommen einem auch schon die torfig, rauchigen Noten entgegen. Wer das Rittmayer Smoky George kennt, weiß wovon ich rede. Allerdings bekommt man hier nicht gleich so ein Brett ins Gesicht geklatscht. Geschmacklich geht es zwar in die gleiche Richtung wie der Rauchgeorg, dennoch sind deutliche Unterschiede auszumachen. Da ist nämlich auch ein schön malziges Aroma ohne Torfnoten mit drin, das sich gelungen mit dem Whiskygeschmack mischt. Die Bittere ist dazu ebenso perfekt getroffen. Wem jetzt das Wasser im Munde zusammenläuft, den muss ich leider enttäuschen: Das Bier ist heuer schon ausverkauft. Da heißt es entweder hoffen, dass es nächstes Jahr wieder zu haben ist oder am 4. Februar zum Göller tingeln und das nächste Bier des Bierkalenders kosten, nämlich das Freyungs Ale. Für das Schottisch Lager gibt es von mir jedenfalls 10 Punkte und ich werde beides machen: hoffen und tingeln. P.S.: Den Bierkalender findet ihr auf der Facebook-Seite der Brauerei.

Daten

  • Brauerei: Brauerei Göller (Zeil am Main)
  • Stammwürze: 13,5 %
  • Alkohol: 5,9 % vol.
  • Zutaten: Brauwasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe
  • Farbe: sattes gelb-orange

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